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Teilflächenspezifische Düngung

Auf den Punkt düngen, wo Ihr Feld es braucht

Kaum ein Schlag ist in sich homogen und bietet überall das gleiche Ertragspotenzial. Praxisdaten belegen: Eine einheitliche Verteilung der Düngemittel nach DüV führt in 33 % der Fälle zu einer Überversorgung innerhalb Ihrer Schläge. Bei 42 % kommt es sogar zu einer Unterversorgung der gedüngten Flächenanteile. 

Düngen Sie jede Teilfläche genau nach dem entsprechenden Ertragspotential, so können Sie das volle Ertragspotential ausschöpfen – und zwar bei optimalem Betriebsmitteleinsatz sowie umweltschonender und nachhaltiger Bewirtschaftung. Gerade in Gebieten mit gesetzlich vorgeschriebener reduzierter Nährstoffversorgung können Sie mit teilflächenspezifischer Düngung weiterhin eine ausreichende Versorgung der Bestände mit Nährstoffen sicherstellen.

Pfeil

 

 

Worauf kommt es an?

  • Keine Nährstoffverluste in Niedrigertragszonen und ausreichende Versorgung von Hochertragszonen
  • Optimale Ausnutzung der Spätdüngergabe (zum Entwicklungsstadium BBCH 37)
  • Ausreichende Versorgung von Hochertragszonen 
  • Langfristige Sicherung von Ertrag und Qualität 
  • Gesunde und vitale Bestände durch optimale Nährstoffversorgung
  • Schadensbegrenzung des 20 %-Abschlags für Schläge in den roten Gebieten
  • Senkung von Aufwand und Kosten
  • Betriebsmittel effizient einsetzen 
  • Einbindung unterschiedlicher Sensorverfahren (Satellitendaten, Stickstoffsensor, Simulationsmodelle) 
  • Teilflächenspezifische Grunddüngung auf Basis der Bodenanalyse

N-Manager

Mit dem N-Manager planen Sie die teilflächenspezifische Stickstoffdüngung noch einfacher und schneller. Wie das geht? Basierend auf den TF-Basiskarten und Werten der Düngeplanung werden automatisiert die Applikationskarten für die Stickstoffdüngung berechnet.

Mit N-Manager PRO Raps kann die Stickstoffdüngung Ihrer Rapsschläge im Frühjahr optimal geplant werden. Basierend auf der Analyse der Stickstoffaufnahme im Herbst und den Daten aus der Stickstoffbedarfsermittlung erhalten Sie eine Empfehlung für die Frühjahsdüngung im Raps - und wenn gewünscht eine Applikationskarte für Ihren Düngerstreuer. So können Sie auf die verschärfte Anrechnung der Herbstdüngung im Raps reagieren und Ihren Raps genau nach Bedarf versorgen.

Für Kulturen in welchen die Stickstoffdüngung in Teilgaben der Bestandesführung (Getreide) dient, stellt der N-Manager PRO das optimale Werkzeug zur schnellen und einfachen Erstellung von Düngeapplikationskarten dar. Basierend auf aktuellen Satellitendaten und einem validierten Pflanzenwachstumsmodell kann so der aktuelle Versorgungszustand Ihrer Bestände erkannt werden und die N-Düngung genau auf den Pflanzenbedarf angepasst werden.

Wie verteile ich das, was ich laut Düngeverordnung noch darf?

Kaum ein Schlag ist in sich homogen und bietet überall das gleiche Ertragspotenzial. Eine unterschiedliche Beschaffenheit des Bodens erfordert eine differenzierte Bewirtschaftung. Dass es Unterschiede im Schlag gibt, zeigen auch TalkingFields Satellitenkarten. Daher ist eine homogene Bewirtschaftung über den ganzen Schlag hinweg unwirtschaftlich. Saatgut, Dünger und Pflanzenschutz haben einen deutlich größeren Effekt, wenn sie im Schlag – an den Boden angepasst – dosiert werden.

Grafik die die Düngung ohne NEXT N-Manager zeigt.

Düngen ohne NEXT N-Manager

In der Regel wird hierbei eine vorher bestimmte, gleichbleibende Menge an Stickstoff auf einem Schlag ausgebracht. Diese Menge orientiert sich am durchschnittlichen Ertragspotential. Ist das Ertragspotential auf Teilflächen niedriger, wird überdüngt. Den überschüssigen Stickstoff kann die Pflanze nicht aufnehmen – er wird aus dem Boden ausgewaschen. Das belastet die Umwelt und verschwendet Betriebsmittel. Auf Teilflächen, deren Ertragspotential höher ist als der Durchschnitt, wird dagegen oftmals unterdüngt. Hier kann das höchste Ertragspotential nicht ausgeschöpft werden.

Grafik die die Düngung mit dem NEXT N-Manger zeigt.

Düngen mit NEXT N-Manager

Egal, ob hohes oder niedriges Ertragspotential, jede Teilfläche wird genau nach dem entsprechenden Ertragspotential gedüngt. So schöpfen Sie das volle Ertragspotential bei optimalem Düngemitteleinsatz sowie umweltschonender und nachhaltiger Bewirtschaftung aus. An Stellen mit niedrigem Ertragspotential sparen Sie zudem Kosten ein. Im Schnitt ernten Sie so mit der gleichen N-Menge im Mittel 10 %* mehr als bei gleichmäßiger Ausbringung der Düngung.

* Basierend auf dem Ergebnis von NEXT Farming Testanbauschlägen

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